Zwei Schicksalsbrüder den Menschen gegeben
Der eine der andere
Beide sollen Spiele spielen
Der andere die Schulden des einen verdienen
Wo_s zu trocken ist, da soll es fließen
Wo es überfließt, da soll_s versiegen
Zwei Schicksalsbrüder den Menschen gegeben
Öde und brach
Dar liegt mein Land
Statt Bäumen hat er Sorgen gepflanzt
Mensch, wachs_ doch gegen Widerstand empor!
Entgrabe Dich der Tiefe
Sehe!
Ich sehe
Staune!
Und staune
Ob der Möglichkeiten Dir offenbart
In dessen Grenzen Du ich sein darfst
Ich
Bringer von Kraft und Freude
Hin zu jedem Zeitpunkt, jedem Zielort
Doch nicht nur vom einen muß ich Euch erzählen
Auch der andere bereits führt ein allzu forsches Eigenstreben
Beide Egoismen zu identisch sich zu dienen
Warum nur mit den Menschen
Willst Du gehen?
Den Glauben an Dich nur ihnen empfehlen?
Nicht meinen Anteil unseres Auftrages ehren
Doch den Bruder im Schatten gar als Dieb zu erklären!!!
Lerne Verzicht!
Tyrann warmen Blutes
Erkälte Dich!
Denn welchen Sinn hat Existenz, wenn sie selber nicht erkennt
Daß ein wesenhaftes Spiegelbild sich
Allzu gerne
Mal nahe einem Tier
Mal nahe einer Gottheit
Realisiert?
Irgendetwas wohnt in mir
Irgendetwas sieht mich an
Irgendetwas macht mir Angst
Irgendetwas...
Hebt sich empor...
Lehrt Gott es zu fürchten!
Triumphales Pathos...
Nackt blickt die Welt es an...
Was genau ist der Mensch?
Etwas, das jeder ist und doch keiner kennt.
Ich nur Konsequenz
Einer Umarmung von Leben und Tod?
Ein Spielzeug zweier Kinder?
Dabei Diener welcher Macht?
Wenn Du mich suchst wirst Du mich finden, an jeder Kreuzung des Lebens
Und wenn Du nicht nach mir suchst mußt Du mich dennoch finden und Dein Leben
vollenden
Volk, Du mußt nicht untergehen
Du kannst Deinen Glanz der Zukunft geben
Heimat, darfst nicht untergehen
Du kannst Erde sein, auf der sie säen